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Das Shooting

  Wichtig ist für mich, mein Gegenüber kennen zu lernen, bevor ich es mit der Kamera begleite.
Dazu gehört für mich ein Telefonat, ein Termin zu einer Tasse Kaffee – ohne Zeitdruck - und ein ausführliches Gespräch über Wünsche, Vorstellungen, alles was machbar oder nicht machbar ist. Hier werden Unsicherheiten und alle Fragen, die sich ergeben, einen Platz finden.

Die Chemie zwischen dem Modell und mir muss stimmen – sonst werden keine guten Bilder entstehen.
Hierzu gehört auch, zu besprechen, wer z.B. als Begleitperson dabei ist.
Diese ist ausdrücklich willkommen, sollte jedoch so gewählt sein, dass keinerlei Hemmungen, oder Ablenkungen gefördert werden.
Bei einem Shooting mit einem Mann, nehme ich mir Gleiches für mich heraus und gehe davon aus, dass jenes kein Problem darstellt.

Der erste Kaffee sollte nur, wenn es aus Entfernungsgründen nicht anders machbar ist, erst am Tag des Shootings erfolgen, ansonsten würde ich es bereits zu einem früheren Zeitpunkt begrüßen, damit die Beteiligten genügend Zeit für die Vorbereitung haben.

Die ersten Fotos die ich mache, sind Portraitbilder, um sich aufeinander einzustellen und Hemmungen abzubauen, die eventuell vorhanden sind.
Ein Fototermin ist eine anstrengende Sache – für beide Seiten – und sollte mit genügend Zeit geplant werden.
Nichts ist schlimmer, als Zeitdruck und auch eine Tasse Kaffee oder ähnliches muss mit drin sein, damit alle Beteiligten auch einmal Luft holen können.
Da ich größtenteils in einem Studio arbeite, ist es kein Problem, sich diesbezüglich etwas mitzubringen, oder zu organisieren.
Aus Erfahrung weiß ich, man sollte danach keine großartigen Termine machen, da in den meisten Fällen die Couch zum Ende eines Shootings bereits laut ruft.

Sollte das Fotografieren außerhalb des Studios stattfinden, was kein Problem darstellt, so wird all das -  wie auch der Ort, die Begebenheiten usw.-  Teil der vorher getroffenen Absprachen und Ideensammlung sein.



 



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